2007  
        2008  
           
           
           
 
   
Ostragehege Dresden 2007
Text
Ausstellung
Team
Presse
Sponsoren
Dank
 
 

Im Dresdner Ostragehege fand vom 26. bis 28. Oktober 2007 eine große aber vor allem ungewöhnliche Ausstellungen für Gegenwartskunst statt.

Das Organisationsteam, hauptsächlich bestehend aus bildenden Künstlern, Kunstwissenschaftlern und Kunstverständigen anderer wissenschaftlicher Richtungen, entwarf ein Ausstellungsformat, um an einem stadtarchitektonisch prominenten Ort aktuelle Positionen zu repräsentierten und einem interessierten Publikum ein breites Spektrum an Werken, Installationen, Aktionen, Performances, ästhetischen Strategien, diskursiven Interventionen, Diskussionspanels und Menschen, die all dies tun, vorstellen zu können. Insbesondere den Verantwortlichen im künstlerischen Bereich gelang es, dass aus den ursprünglichen Ideen eine improvisierte aber dadurch ungezwungene Ausstellung für zeitgenössische Kunst in den zum Teil maroden Räumlichkeiten hervorging, die nicht nur beim Fachpublikum Anerkennung hervorrief.

Die medienübergreifende Kunstausstellung mit ihren vielen unterschiedlichen Formaten zog innerhalb der drei Tage über 4.000 Besucher an. Die Historie thematisierend und ignorierend besetzten 123 Künstler aus 20 Nationen dieses Areal und präsentierten, betreut von den fünf Kuratoren, mehr als 600 Exponate in den alten Viehmarkthallen, Büros, Umkleideräumen, Heizräumen oder im ehemaligen vom Verfall gekennzeichneten Speisesaal. Vorrangig junge Künstler aus Berlin, Leipzig und Dresden, aber auch aus Tschechien, Polen, Italien und vereinzelt aus andern Ländern stammend ließen das Publikum in den so unterschiedlichen Räumen ihre künstlerischen Arbeiten entdecken.